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Lärmbeschwerden

Wir leiden im Main-Kinzig-Kreis jetzt vor allem an dem Verkehrsflugzeug-Fluglärm, der sich durch den geplanten Flughafen-Ausbau verdoppeln wird.

Brüllende, jaulende, heulende Jets
Über 70% des Jahres fliegen die Jets bei Westwetterlage von Osten her, also über uns hinweg, weil Flugzeuge in der Regel gegen den Wind starten und landen.
Die Lärmbelästung im Main-Kinzig-Kreis durch Verkehrsflugzeuge resultiert aus den skandalösen Vorschriften bei der Betriebsrichtung 25 , also bei Landeanflug von Osten, für welche vor allem Deutsche Flugsicherung GmbH verantwortlich ist und die von Fraport AG und Deutsche Lufthansa AG unterstützt werden:

  • Obwohl in einer Flughöhe von ca. 10.000 bis 11.000 ft. (3.400 bis 3.100 m MSL) im Raum Frankfurt ankommend, müssen in der sog. Transition sich die Jets bis auf eine Anflughöhe von 4.000 ft. (1.000 m Grund) herunter einordnen, bevor das eigentliche Anflugverfahren beginnt. Eine immense Energieverschwendung!
  • Die beiden Gegenanflüge rechts und links zum eigentlichen Anflug sind in so geringem seitlichen Abstand vom Landeanflug, dass dazwischen liegende Ortschaften durch die Flugzeuge zweifach belärmt werden.
  • Das Einordnen auf die Anflugrichtung 25 erfolgt in einer weltweit einzigartigen Entfernung von weiter als 50km vor der Landebahn.
    Und dies in Höhen ab 1.000m aufwärts, so dass oft 80 bis 27 km im quasi-horizontalen Flug geflogen werden muss, mit viel Schub und Lärm, und weil mit viel Kerosinverbrauch, mit der Folge der Emission in Bodennähe von Abgasen und Feinstäuben.

Die bessere Alternative:
Die Darstellung zeigt das energiefreundlichere und lärmärmere

Gleitflugverfahren CDA, weltweit im Einsatz, z.B. in London-Heathrow seit 1997 erprobt und 2001 eingeführt wurde.
(CDA=Continuous Descent Approach)


Die entsprechende Ausarbeitung
NOISE FROM ARRIVING AIRCRAFT - AN INDUSTRY CODE OF PRACTISE (Inhalt hier) wurde in 2001 u.a. auch Fraport, LUFTHANSA und DFS-Deutsche Flugsicherung zugesandt. (Inzwischen gibt es die 2nd Edition -November 2006)

Aber: Sie wurde in Deutschland einfach abgelegt und statt dessen Gesetze und Verordnungen verändert, um dieses lärmarme Anflugverfahren in Deutschland auszuschließen bzw. zerreden zu können.


Stattdessen wurde 2001 in Deutschland das oben erwähnte lärmverursachende und kerosinverbrauchende Flächenanflugverfahren eingeführt.

Hingegen zeigt diese schematische Darstellung, wie CDA funktioniert.

Bei CDA sinken die Jets ab Verlassen der Stacks bis zum Treffen auf den Instrumentenlandestrahl ILS im Final kurz vor der Landung.

Deutschland und Frankfurt

Das CDA-Verfahren, welches aus der größeren Höhe den Anflug beginnt und weltweit im Einsatz ist, auch von den deutschen Piloten der LH und anderen Airlines befürwortet, wird in Frankfurt (Fraport & Lufthansa) und Langen (DFS) mit fadenscheinigen Gründen abgelehnt.


Übermitteln Sie Ihre Beschwerde an:

Bürgertelefon 0800 006699
Beschwerdestelle
Fraport-Flughafen
0800 2345679

Fluglärmschutzbeauftragter des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung auf dem Flughafen Frankfurt Main
Herr Georg M. Müller
60459 Frankfurt
Telefon 069 690 66062, 069 690 66064
Telefax 069 690 48211

Internet

www.flughafen-bi.de
www.ig-fluglaerm.de
www.kein-flughafen.de
www.profutura.net
www.ausbau.flughafen-frankfurt.com
www.keinausbau.de
www.unser-forum.de/flughafen
www.mediation-flughafen.de


Ebenfalls besteht unter news.de-rec.luftfahrt die Möglichkeit kräftig mit Mitarbeitern der Flugsicherung DFS, Lufthansa und anderen Piloten über die unsinnigen An- und Abflüge nach Frankfurt/M. zu streiten.







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